Posts tagged “Reichsadvokat Heinz Georg vom Bamberg

Tagebucheintrag am 3. des Mai – Bei unserem Barte, wir machen das verdammte Oberkammergericht einfach dem Erdboden gleich!

Liebes Tagebuch,

bei Unserem Barte, Wir hatten Recht, es ist furchtbar anstrengend mit diesen Grünen Waldläufern! Wir wussten es gleich, Wir müssen auf vieles verzichten. Und selbst nun haben Wir kaum die Zeit, dir davon zu erzählen. Wir werden das nachholen.

Doch einen wahren Coup haben wir gelandet, bei Unserer eigenen Genialität, dieser ist so großartig, dass Wir nicht warten wollen, dir, Unserem lieben Tagebuch, davon zu berichten.

Breit haben Wir Uns beklagt über den Ärger, welchen Unser Reichsadvokat Heinz Georg vom Bamberg in Koblenz angerichtet hat. Nichts hat er hinbekommen, nicht mal einen Uns genehmen Oberrichter für das Oberkammergericht hat er durchgesetzt. Ach diese Schmach, das Urteil des Leipziger Bundesexekutivberichts, die Anfeindungen, die verdammte Justiz!

Und all das drohte Uns nun ja von Neuem! Schließlich mussten Wir einen neuen Oberrichter finden. Da wäre das Chaos gleich von vorne losgegangen. Schließlich hat die Justiz Unseres Landes seitdem einen überkritischen Blick auf Unsere Person. Wie Wir sie HASSEN, diese Richter in ihren Roben! Doch endlich, endlich haben Wir einen Weg gefunden, Uns zu rächen, ihnen diese Schmach heimzuzahlen und ihnen zu zeigen, wer hier die Macht im Staate ist. Schließlich regiert hier nicht das Recht, Wir herrschen in einer Monarchie!

Die Lösung ist einfach: Wir setzen keinen neuen Oberrichter in Koblenz ein, oh Nein! Wir machen das ganze verdammte Oberkammergericht  einfach dem Erdboden gleich! Fortan soll es nur noch ein Oberkammergericht in Unserem Reiche geben. Und Wir wünschen, dass dieses in Zweibrücken sitzen möge! Dort in der Pfalz, wo Wir der einzig unangefochtene Herr sind, wird es nicht wieder vorkommen, dass man Unsere Entscheidungen missachtet.

Und gleichzeitig werden damit die Rheinländer gestraft, die Uns in der Schlacht des März so viele Gefolgsleute gekostet haben. Ja, die werden schauen, wer den Zorn des Monarchen auf sich zieht, der kann nicht damit rechnen, Institutionen Unseres, UNSERES Staates beherbergen zu dürfen. Verfluchte Richter! Bald werden sie ihren Platz kennen! Völlig bedeutungslos, dass Koblenz die Justizstadt Unseres Landes ist, völlig unbedeutend, dass das Oberkammergericht in Koblenz das größere und besser ausgestattete ist; wer sich Uns widersetzt muss immer noch Unseren Zorn fürchten.

Oh, wie sind Wir begeistert von Unserem Plan. Obendrein werden Wir damit Geld sparen! Dann können Wir damit Unsere Prachtbauten weiterbauen. Schließlich wollen die Waldläufer Uns doch arg viele Prestigeobjekte abnehmen. Wir schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und nicht zuletzt kann Unser dummes Volk nichts mehr dagegen tun. Schließlich haben Wir die Endschlacht des März überstanden. Jahrelang sind Wir nun wieder etabliert. Oh, Unser liebes Tagebuch, Wir wissen, könntest du sprechen, du würdest jubilieren vor Begeisterung für Unseren Plan.

Und nun müssen Wir zurück zur Verhandlung schreiten. Bald sollst du wieder mehr von Uns hören.

KÖNIG KURT I.

Rex et justitiae depulsor


Tagebucheintrag am 17. des Februar – Es reicht! Man lasse Unseren Reichsadvokaten endlich in Frieden!

Liebes Tagebuch,

WIR HABEN DIE NASE GESTRICHEN VOLL! Es reicht! Man lasse Unseren Reichsadvokaten endlich in Frieden!

Wir hatten dir, Unserem lieben Tagebuch, ja bereits berichtet von all den Angriffen auf Unseren Reichsadvokaten vom Bamberg. Die mit Uns verfeindeten Fürstenbünde in der Landständeversammlung – VERFLUCHT SEI DER CHRISTDEMOKRATISCHE WIDERSTAND – hat nichts unversucht gelassen, um Unseren Diener aus seinem Amte zu vertreiben.

Alles hat damit angefangen, dass Unser Reichsadvokat in Unserem Sinne einen dem Hofe genehmen Kandidaten für das Oberkammergericht in Koblenz durchsetzte. Dann ging das Chaos los: Skandalisierung, Empörung, Anklagen, das Urteil des Bundesexekutivgerichtes und daraus folgend die Abberufung Unseres Leibeigenen, und dann sogar ein MISSTRAUENSANTRAG gegen Unseren Reichsadvokaten. Von all dem haben Wir dir berichtet.

Nachdem Wir aber diesen abstrusen Antrag von Unseren Fürsten haben abschmettern lassen, hofften Wir ernsthaft auf Ruhe auf diesem Schlachtfelde. Wir denken überhaupt nicht daran, Unseren Advokaten zu verbannen, nur weil er Unsere Verordnungen durchsetzt. Soweit kommt es noch, dass die Landständeversammlung Unsere Diener bestimmt. Als nächstes wollen die noch Unsere Hoffinanzierung kürzen. Uah, da läuft Uns ein Schauer über Unseren Silberrücken, NIEMALS!

Aber die Landstände waren immer noch nicht fertig! Nun hatte man gegen Unseren Reichsadvokaten eine sogenannte „Ministeranklage“ erhoben. Tja, schön, haben Wir uns gedacht, wenn man Unseren Minister anklagt, so werden es ja wohl Wir, König Kurt, sein, der über diese Anklage zu befinden hat. Selbstverständlich kämen Wir gar nicht auf die Idee, Unseren Reichsadvokaten vom Bamberg für kluge Amtsvergabe im Sinne der Sozialproblematie zu bestrafen!

Doch dann mussten Wir erfahren, dass eine Entscheidung über diese Anklage gar nicht Uns obläge! Nein, es wäre Sache des Obersten Landeskassationsgerichtes gewesen, welches ja auch in Koblenz sitzt. Auf keinen Fall konnten Wir das dulden! Wir wissen noch, was beim letzten Mal passiert ist, als Wir zugelassen haben, dass ein Gericht eine Entscheidung trifft: Das Urteil des verdammten Bundesexekutivgerichtes! 

Also haben Wir lieber Unseren Fürsten befohlen, auch dieses Begehren in der Landständeversammlung zu verbieten, und gar höchst treulich haben Unsere Diener diesen Wunsch erfüllt! Wieder einmal hat kein sozialproblematischer Baron es gewagt, zu wanken. Wir sollten Unserem Paladin Hartloffus einen Krug Wein als Zeichen Unserer Gunst zukommen lassen.

Aber zur Sicherheit müssen Wir weitere Streichungen an der Verfassung Unseres Reiches vornehmen. Die Ministeranklage wird ebenso wie der Misstrauensantrag gestrichen. Alle Klagen über Fehlverhalten der Höflinge seien fortan allein dem Monarchen zur Entscheidung zugewiesen. Und damit die Gerichte erneut an ihren Platz erinnert seien wollen Wir tun, was schon beim Bundesexekutivgerichte gar so vortrefflich wirkte!

„Scherge! Man mache Balou und Cameron erneut in ihren Roben reisefertig! Noch heute brechen sie nach Koblenz auf!“

KÖNIG KURT I.

Rex et iudex maximus aulae


Tagebucheintrag am 7. des Januar

Liebes Tagebuch,

Wir könnten Uns schon wieder zutiefst erregen, Wir dachten, das sei jetzt geklärt!

Wir hatten dir ja von Unserer Empörung berichtet, als das Bundesexekutivbericht im letzten Jahr den Uns genehmen Richter des Oberkammergerichts in Koblenz abberief und Unseren Reichsadvokaten, ja Unsere ganze kurtsche Ordnung ins Wanken brachte.

Aber Wir hatten das ja eigentlich hinter Uns gewähnt. Die Landständeversammlung hatte es nicht gewagt, Unseren Reichsadvokaten vom Bamberg abzuwählen, zu sehr waren die sozialproblematischen Fürsten verängstigt bei der Aussicht, sich Unseren Zorn zuzuziehen. Und was ist jetzt? Da tritt das verfluchte Bundesexekutivgericht einfach nochmal nach!!!

Uns hat ein 25-seitiges, EIN 25-SEITIGES Dokument erreicht, in dem die Leipziger Richter all jene Anklagen erneut erheben, welche Wir so mühevoll durch schlichtes Leugnen entkräftet hatten. Unser kluger Reichsadvokat hatte eine schöne Rechtfertigung konstruiert, dies erste Urteil des Gerichts im letzten Jahre sei ja nicht vorhersehbar gewesen, es handle sich um eine neue Rechtsprechung. Und, bei Unserem Barte, Unser Volk hatte das geschluckt!!!

Ah, Wir erinnern Uns noch, wie Unser Reichsadvokat vor der Landständeversammlung kämpferisch behauptete, er habe nie die Verfassung gebrochen, ihm das vorzuwerfen sei infam und haltlos. Und was schreiben die Richter nun in ihr neues Dekret, in diese endlos lange Urteilsbegründung? Kurz gesagt: Doch, hat er wohl!

Was soll das? Damit hatten Wir nicht gerechnet! Als im letzten Jahre das Urteil kam, nun, da dachten Wir, die Richter seien jetzt fertig. Da hatten Wir den klugen Plan entwickelt, Unsere Schuld einfach zu leugnen. Das hätte ja auch funktioniert, wenn nicht die verfluchten Richter noch eine URTEILSBEGRÜNDUNG hätten schreiben müssen. Warum hat Uns niemand gesagt, dass da noch was kommt?

Vielleicht war es unklug, Balou und Cameron nach Leipzig zu entsenden…

KÖNIG KURT I.

Rex, sed non defensor juris


Tagebucheintrag am 14. des November

Liebes Tagebuch,

sie haben es getan, Sie haben es tatsächlich gewagt! Verflucht seien sie alle, dass sich Uns in den Weg stellen. Fluch und Schande über das Bundesexekutivgericht! ZORN, Rache und Verderben über die Landständeversammlung!!!

Wir hatten sie gewarnt, Wir hatten ihnen verboten, sich in Unsere Angelegenheiten zu mischen. Aber sie haben Uns ignoriert, die Bundesrichter haben geglaubt, in Leipzig seien sie vor Unserer Rache sicher. Bei Unserem Barte, wären Wir noch Kaiser und das Bundesheer der sozialproblematischen Fürsten noch in Unserer Hand, Wir schwören bei Uns selbst, kein Stein wäre in Leipzig auf dem anderen geblieben.

Aber Wir sind nicht mehr Kaiser. Wir können ihnen in Leipzig nicht schaden. Dank ihres Urteils ist der uns genehme Richter abgelöst, entmachtet, und Unser treuer oberster Reichsadvokat wird im ganzen Reiche als Verbrecher geschmäht. Immer lauter werden die Stimmen, die von Uns seinen Kopf fordern. Wir haben das schon vor dem Urteil der unverschämten Richter festgeschrieben, Wir sind die oberste Autorität in Fragen der Justiz. Wir sind das Recht! Wir lassen Uns nicht reinreden!!!

Aber das haben Unsere Untertanen anscheinend vergessen. Unglaublich, da rufen die Fürsten der Landständeversammlung ein Sonderkonzil nach Mayence. Unser Reichsadvokat wurde mit übelsten Schmähungen überworfen. Und dann stellen die Fürsten auch noch einen Misstrauensantrag. Wir wussten zuerst gar nicht, was das sein soll. Man erklärte Uns dann, damit sei es möglich, Unsere Minister per Abstimmung durch die Landständeversammlung abzuberufen.

Wie kann das sein? Wir hatten dergleichen doch zu Beginn Unserer Regierung verboten! Wieso ist das nicht schon längst aus der Verfassung Unseres Reiches gestrichen? Was wird denn als nächstes passieren? Berufen die Fürsten Unsere, UNSERE Minister nach freiem Gutdünken ab? Sollen als nächstes vielleicht Wir von der Versammlung gewählt werden? Das wirft Unsere gesamte monarchisch-kurtsche Ordnung über den Haufen. Wir werden das niemals akzeptieren!!!

Zwar hatten Wir schon festgelegt, dass Unser Reichsadvokat von der Liste der möglichen Kronprinzen gestrichen werden soll. Das ist auch die Mindeststrafe, die er für seine Inkompetenz auf sich nehmen muss. Warum lässt er sich auf vom Bundesexekutivgericht erwischen? Aber Wir werden niemals zulassen, dass Uns die Kompetenz, Unseren Hof selbst auszuwählen, aus der Hand genommen wird. Schon aus Protest gegen diesen rüden Aufstand werden Wir mit aller Kraft und Unserer gesamten Staatsgewalt niederschlagen und um jeden Preis an Unserem Reichsadvokaten vom Bamberg festhalten.

Wir müssen dem Volk zeigen, wo der Platz der Justiz in der kurtschen Ordnung ist.

Wir brauchen etwas… ja, ein Symbol. Ha, Wir haben eine Idee: Wir werden vor jedem Gericht in Unserem Reiche einen Hund in einer Richterrobe festleinen lassen. Balou und Cameron wollen Wir in der roten Robe eines Bundesrichters als Sondergesandte nach Leipzig entsenden, auf dass sie dem Bundesexekutivgerichte Unsere persönliche Wertschätzung in einem großen Hundehaufen präsentieren

Dazu gilt es, der Landständeversammlung ihre Grenzen aufzuzeigen. Zunächst werden Wir die Barone der Sozialproblematischen Prinzen zu Uns kommen lassen, und ihnen bei Androhung von Folter und Tod gebieten, den Misstrauensantrag in der Landständeversammlung niederzuringen. Danach werden Wir diesen absurden Passus aus der Landesverfassung streichen lassen, der Unsere Minister bedroht. Ist das geschehen werden Wir die Landständeversammlung auflösen und sie erst wieder zusammenrufen, wenn jeder einzelne Fürst in Demut vor Unserem Thron darum bettelt, wieder Unserer Anwesenheit für Wert erachtet zu werden.

„Knecht! Lasse er Unseren Hofschneider kommen und schicke er nach Unseren moselfränkischen Jagdhunden! Außerdem möge Unsere Geheympolizei Uns die Barone der Sozialproblematischen Fürsten, notfalls unter Einsatz von Waffengewalt, augenblicklich vorführen! Zudem erteile man Unserer roten Zora das Recht fortan jedes Gesetz, das Unserer sozialproblematischen Politik entgegen spricht, einfach zu schottern!“

KÖNIG KURT I.

Rex Legum et Canum


Tagebucheintrag am 6. des November

Liebes Tagebuch,

auf keinen Unserer Getreuen ist mehr Verlass in diesen schweren Zeiten!

Wir hatten dir ja berichtet, das der oberste Reichsadvokat Heinz Georg von Bamberg in unserem Auftrage einen Uns genehmen Leibeigenen der sozialproblematischen Fürsten für das Oberkammergericht in Koblenz eingesetzt hat.

Das Höchste Bundesexekutivgericht in Leipzig hat nun angeordnet, dass Unser Leibeigener nicht weiter dort Unsere Interessen wahren darf. Mehr noch: Unser Reichadvokat habe sich  “auf nicht tragfähige Erkenntnisse gestützt”, sagen diese obskuren Richter des Bundes!

Unsere Anordnungen sind IMMER TRAGBAR! Sie kommen direkt von Eurem König!

Unser oberster Reichsadvokat hat also einen anderen schweren Fehler begangen. Seinen König hintergangen, weil er nicht fähig war, den Willen des Königs so umzusetzen, das ihn auch das Höchste Bundesexekutivgericht anerkennt.

Wir sind zerknirscht. Wir sind erzürnt!
Schon wieder müssen Wir einen Geheymkronprinzen auf die Liste der Enterbten setzen.

“Schreiber! Er bringe Uns die Proklamation!”

KÖNIG KURT I.

Rex aulae impatientis


Tagebucheintrag am 26. des Oktober

Liebes Tagebuch,

Himmel Herr Kurt, Wir werden gleich ernsthaft verärgert!!

Wir hatten dir, Unserem lieben Tagebuch, ja bereits berichtet, dass es eines Unserer Kernanliegen war, nach der endgültigen Saturierung Unserer Macht in der Landständeversammlung auch die Gerichte Unseres Reiches mit Unseren Getreuen zu versehen. Das ist nur allzu sinnvoll, so können Wir die Loyalität der Richter sicherstellen und gleichzeitig Unsere treuen Anhänger mit allzu gütlich dotierten und ansehensreichen Ämtern versehen.

Und Unserer Weisung ist Unser lieber Diener, der oberste Reichsadvokat Heinz Georg vom Bamberg, treu nachgekommen. Er hat verschiedene Institutionen ausgehebelt, und einen Uns genehmen Leibeigenen der sozialproblematischen Fürsten für das Oberkammergericht in Koblenz durchgesetzt. Das ist vorbildlich, geradezu heldenhaft!

Doch was mussten Wir jetzt erfahren? Da hat tatsächlich ein anderer Richter geklagt, gegen die Ernennung Unseres Knechts! Da wurden Wörter  in den hohen Saale geworfen wie „Bananenrepublik“ oder „Verfassungsbruch“. Wir verstehen das nicht, was bei Unserem Bart ist eine Republik? Und was hat Unser braver oberster Büttel, Karl-Peter der Schwiegervater, auch genannt „Verfassungsbruch“, damit zu tun? Die Ernennung hat doch der oberste Reichsadvokat durchgesetzt.

Wir würden Uns ja eigentlich keine Sorgen machen. Als wir den Richtern der Exekutivgerichte in Unserem Reich mitteilten, wie Wir Uns Ihre Entscheidung über dieses Advokatengezänk vorstellten, hatten Wir Ihnen zufällig die Spannweite Unserer kaiserlich-königlich-pfälzischen Faust gezeigt. In treuem Gehorsam haben sie Unserem Wunsch entsprochen und die Klage frei von unnötigen, genau genommen, frei von jeder Form von guten Gründen, entsprochen.

Doch nun hat Uns Unser Herold mitgeteilt, dass dieser abgewiesene Richter, ein Mann namens Hans-Josef Graefen, weiter geklagt hat. Und nun ist das Höchste Bundesexekutivgericht zuständig. Und wo sitzt das? Nicht in Mayence, nicht in Koblenz, nicht in Bad Bergzabern, NEIN, in Leipzig, IN LEIPZIG!!!

DA KOMMEN WIR DOCH GAR NICHT DRAN!!!

Und selbst, wenn die das ablehnen, bleibt immer noch das Allerhöchste Kassationsgericht in Karlsruhe. Die reden auch andauernd von „Verfassungsbruch“. Was wollen nur alle von Unserem Obersten Büttel? Bei Uns selbst, die werden es doch nicht wagen, Unseren Diener aus dem Amt zu jagen?!

Nein, Nein, wir müssen juristisch argumentieren. Wo ist denn Unsere Proklamation?? Ah, da haben Wir es ja, unter III. 1.: Die Unabhängigkeit der Justiz ist beendet! Das ist gesetztes Recht, die Gerichte werden das ja wohl anerkennen! Und wehe, wenn nicht! Sie würden den Zorn des Kurt erfahren, Landesgrenzen hin oder her. Wenn wir an diese Dreistigkeit nur denken, könnten wir bersten vor Wut!

„Knecht! Er bring uns etwas, was wir zerbrechen können!“

KÖNIG KURT I.

Rex iudicum


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