Tagebucheintrag am 31. des März – Bei Unserem Barte, das war knapp! Doch wie geht es nun weiter?

Liebes Tagebuch,

bei Unserem Barte, das war knapp! Aber weißt du was? WIR SIND NOCH HIER!

Gut, zugegeben, was von Uns übrig geblieben ist, das ist noch hier. Sie hat Uns einen fürchterlichen Kampf geliefert, diese vermaledeite Weinkönigin. Man muss sich das mal vorstellen: Wir haben mehr als ein Viertel Unserer Armee in dieser Schlacht verloren. Mehr als 10 unserer sozialproblematischen Barone mussten ihren Sitz aufgeben.

Und wahrlich, selbst jetzt können Wir Unsere Krone nur mit dem Schutz der Grünen Waldläufer verteidigen. Wir, der stolze Monarch, seit fünf Jahren getragen durch eigene Allmacht und die Sozialproblematischen Fürsten, müssen nun bitten und betteln, damit die launischen Waldläufer Uns nicht doch noch fallen lassen.

Was ist da nur passiert? Unsere rote Zora, Heike von und zu Cochem-Zell, hat ihre Baronie an eine christdemokratische Widerstandskämpferin verloren! Doch halt… das war schließlich nie anders! Genauso Unsere Kongregationsvorsitzende, Doris ohne Ahnung. Beide müssen nun durch die gemeinsame Habe der sozialproblematischen Fürstenvereinigung in der Landständeversammlung versorgt werden.

Und gleichzeitig hat der christdemokratische Widerstand an Kraft gewonnen. Nachdem Wir die letzten Jahre in Unserer Allmacht spöttisch über sie lachen konnten ist ihre Vereinigung in der Landständeversammlung nur noch um einen Fürsten geringer als die der Sozialproblematie! Und auch die Weinkönigin hat einen Sitz in der Versammlung erobert. Bei Uns selbst, wenn Wir daran denken, wie sie Uns in jenem Fernsehduell vorgeführt hat, da schauert es Uns nun bei dem Gedanken, sie bald regelmäßig als unsere Feindin zu hören.

Wir haben furchtbar geblutet in der Schlacht, Wir fühlen Uns schwach. Nun wissen Wir, wie sich solche Verluste anfühlen. Einst, in den Jahren Becks, konnten Wir über derartige Verluste lachen. Wir wissen noch, wie Wir anderen Fürsten nach solch einer Niederlage rieten, rasch die Krone niederzulegen.

Zum Glück kann sich daran heute niemand mehr erinnern.

Allein können Wir Unsere Krone nicht mehr wahren. Nun gilt es, die Grünen Waldläufer mit leicht zu brechenden Verbrechen, ähm, Versprechen und gut dotierten Hofämtern dauerhaft an Unsere Gnade zu binden. Denn wahrlich, nun sind Wir von Ihnen abhängig. Wahrscheinlich müssen Wir ihnen sogar einige Ämter Unserer Minister überlassen müssen. Sei es nun Doris ohne Ahnung, Hendrik zu Hering, Karl-Peter der Schwiegervater, Heinz Georg von Bamberg oder all die anderen, einige werden Wir entmachten müssen. Wenn Wir an all die Berichte denken, die Wir dir vorgelegt haben, dann ist dies freilich aber kein großer Verlust. Doch was machen Wir nur mit Roger von Lewentz und Jochen zu Kusel-Hartloffus?

Die Verhandlungen mit den Grünen Waldläufern werden all die Kraft aufzehren, die Wir noch haben. Wir werden daher in nächster Zeit keine Muße haben, Uns dir, Unserem lieben Tagebuch, zu widmen. Jedoch sei hier versprochen, dass dies nicht der letzte Eintrag in dir sein wird. Vielmehr werden Wir Unseren Blog gründlich erweitern und überarbeiten, denn jetzt gilt es umso mehr, Unserem Volke mit süßer Propaganda die Liebe zu seinem König einzuimpfen!

Wir kommen wieder!

KÖNIG KURT I.

Exiguus et tamen rex

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