Tagebucheintrag am 21. des März – König Kurts Druckpressentum-Nachlese
Liebes Tagebuch,
bei Unserem Barte, wie können SIE es wagen?
Wir hatten ja jüngst von Unserem TV-Duell mit dieser vermaledeiten Weinkönigin berichtet! Hochgespannt haben Wir nun den Berichten der Druckpressentümer entgegen gesehen. Selbstverständlich hatten Wir klare Erwartungen und klare Order, wie zu berichten sei.
Und was müssen Wir da teilweise lesen? Da gibt es tatsächlich Leute, die behaupten, WIR HÄTTEN VERLOREN! Ersten verlieren Wir nie! Und selbst wenn, dann wird zweitens NIEMALS darüber geschrieben!
Man nehme nur den Kommentar in der Allgemeinen Zeitung vom 17. des März! Da schreibt man, Wir hätten quasi neben Uns gestanden und jede Art von Souveränität verloren! Oh, diesen Redakteur werden Wir Unseren Jagdhunden zum Fraß vorwerfen. Bei Uns selbst, das ist gefährlich, wenn bei einem Monarchen von Souveränitätsverlust geschrieben wird! Oder diese einst so königstreue ZEIT titelte gar, wir hätten säuerlich geschaut?!
Die Rhein-Zeitung engagierte gar eine Lippenleserin, um am Ende festzustellen, dass Wir Uns beim Thema Ringfestung in die Enge getrieben gefühlt hätten?! Ja, was fällt dieser Weinkönigin auch ein Uns öffentlich auf Unsere Skandale anzusprechen und zu desavouieren!
Von diesem Focus hatten wir ja nichts anderes erwartet, er meinte Uns vorwerfen zu müssen, Wir hätten äußerst missgelaunt gewirkt! Oder man schaue auf die Analyse des „Experten“ Hugo von Müller zu Vogg in der BILD-Zeitung! Er meinte, Wir hätten als amtierender Monarch diese Weinkönigin mit einem K.O.-Sieg niederwerfen müssen. Da Wir das nicht geschafft hätten seien Wir der Verlierer. Ja, wie sollen Wir sie denn K.O. schlagen? Wir hatten doch geschildert, dass Wir ihr freies Geleit geben und ebenfalls auf den Einsatz Unserer gar mächtigen Fäuste verzichten mussten!
Oder gar dieses Sueddeutsche Druckpressentum verglich uns, König Kurt, mit dem Buddha und behauptete ketzerisch rote Königsdiener der Sozialproblematischen Partei würden Uns hinter vorgehaltener Hand Buddha mit Zündschnur nennen?!
Und allzu viele andere schreiben von einem Unentschieden! Da wird schon wieder der Schein erzeugt, das Weibsbild sei Unserer Person ebenbürtig. Wir hatten angeordnet, dass zu schreiben sei, es gebe nur einen wahren Gewinner: KÖNIG KURT!
Und dann bricht auch noch das schiere Chaos in diesem Internet aus! Wir nutzen ja selbst dieses seltsame „Twitter“ für die Verbreitung Unseres Tagebuches. Aber wenn Wir geahnt hätten, dass da auch andere ihre FREIE Meinung äußern können, Wir hätten dieses Medium auf der Stelle verboten! Und die Rheinzeitung sammelt das auch noch! Da werden Wir kritisiert! Bei Unserem Bart, da dürfen sich ja sogar die GRÜNEN WALDLÄUFER ZU WORT MELDEN! Wo sind Wir hier eigentlich?
Wozu haben Wir eigentlich Unser halbes Kabinett in den Saal der Druckpressenvertreter geschickt? Wir hatten Unseren inkompetenten Ministern befohlen, die Berichterstattung in der Nachlese zu überwachen und zu lenken!
Es bleibt dabei: Dergleichen machen Wir nie wieder! König Kurt wird sich NIE wieder öffentlich desavouieren lassen!

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